Zwischen Sommer und Winter fand auch dieses Jahr wieder die bunte Jahreszeit, der Herbst, statt.

An einer morgendlichen Fahrt auf der B2 nach Leipzig hinein hatte ich rechter Hand einen dampfenden Weiher gesehen, durch dessen aufsteigenden Dampf die Morgensonne fiel. Der Plan war also schnell gefasst, dem Gewässer mit der Kamera einen Besuch abzustatten.

Auf der Karte sieht alles erstmal einfach aus.

Leichter gesagt als getan. An einem Sonntagmorgen startete ich, in der Hoffnung von Norden über Markkleeberg heranzukommen. Da die Kreisverwaltung des Leipziger Lands mit Pollern auf kleinen asphaltierten Straßen allerdings nicht knausert, war mit dem Auto an ein Vorwärtskommen nicht zu denken und bei Fußmarsch wäre der Sonnenaufgang längst vorbei, wenn ich ankäme.

Nach weiteren Fehlversuchen, einen geeigneten Zugang zu finden, hatte die Sonne den Horizont dann trotzdem längst übersprungen, sodass ich mich mit einem glücklicherweise nicht weniger fotogenen Getreidefeld bescheiden musste.

 

Schon am nächsten Tag hatte ich nach erneuter Google-Maps-Konsultation mehr Erfolg. Der letzte Teil der Strecke war zu Fuß zurück zu legen. Schon dort gab es vor und auf einer Brücke über die B2 schönes zu sehen.

 

Der See selbst präsentierte sich dann im Morgenlicht weniger dampfwabernd als ich es an den Vortagen von der Bundesstraße aus gesehen hatte, aber man muss nehmen was man bekommt. Hübsch anzusehen war es allemal.


Mit meinem Arbeitsweg bin ich durchaus gesegnet. Schönes Licht gibt es auf der Fahrt öfter zu beobachten. Einmal habe ich mich auch zu einem Stopp hinreißen lassen. Neben dem morgendlichen glänzenden Feld musste wie so häufig auch das Auto als Motiv dienen.


Der Park, der den Stammsitz meines Brötchengebers umgibt, ist ebenfalls an Motiven nicht arm. Hier ein paar unsortierte Farbtupfer.

Und nun steht auch schon der Winter vor der Tür. Tschüss Herbst, war schön mit dir.