Neben der allgegenwärtigen digitalen Fotografie verfügt auch die traditionelle Fotografie, bei der ein photochemischer Film durch kurzen Lichteinfall belichtet wird, noch über einigen Charme.

Ich bin erst im digitalen Zeitalter in die Fotografie eingestiegen. Erst mit Foto-Handys (640x480px im Sagem MY-X6), dann mit Kompaktkamera und später mit Canon EOS 1000D. Also wieso interessiert mich Analogfotografie? Vermutlich ist es wie so häufig die Spielerei selbst, die Spaß macht. Aber auch die Entschleunigung, das Ergebnis nicht zu sehen und erst nach Wochen zu erhalten, hat ihren Reiz. Hochgradig unpraktisch zwar, aber bei einem Freizeitvergnügen geht es ja eben nicht immer nach Nutzwert. Die Farben der Bilder sind stets abhängig vom verwendeten Film. Schöne Looks, die man in der digitalen Bearbeitung erst aufwendig erzeugen müsste, kommen hier frei Haus.

Und auch für Menschen, die wie ich zunehmend digital aufgewachsen sind, lassen sich analoge Bilder gut in moderne Workflows integrieren. Mit Exif Notes werden Datum und Uhrzeit der einzelnen Belichtungen vermerkt. Und wenn das Entwicklungslabor die Bilder dann digital auf CD zusendet, wird alles in den Metadaten hinterlegt, was zum Beispiel bei Backup und Anzeige in Google Fotos sehr hilfreich ist.

Und nun ohne weiteres Drumherum zu ein paar Bildern. Als Filme kamen Kodak Gold und Fuji C200 zum Einsatz.